Beratung – Beistand – Verteidigung


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Der Unterschied zwischen Führerschein und Fahrerlaubnis

Was genau ist der Unterschied zwischen Führerschein und Fahrerlaubnis? Michael Rudnicki, Ihr Fachanwalt in Berlin, hilft gerne weiter!

Gleich zwei Fachanwaltstitel prädestinieren mich für die Verteidigung in Verkehrsstrafsachen und Verkehrsordnungswidrigkeitsverfahren. Häufig geht es dabei um die Vermeidung und Abwehr von Fahrverboten beziehungsweise um die Neuerteilung und den Erhalt der Fahrerlaubnis. Ich besitze eine renommierte Anwaltskanzlei und bin Vorstandsmitglied des Präsidiums der Rechtsanwaltskammer Berlin. Seit 2013 führt der FOCUS mich in der Liste der Top-Rechtsanwälte für den Bereich Verkehrsrecht.

Was ist der Unterschied zwischen Führerschein und Fahrerlaubnis?

Als Fachanwalt für Verkehrs- und Strafrecht habe ich es immer wieder mit Fällen zu tun, die sich auf die Fahrerlaubnis und den Führerschein beziehen. Dabei ist vielen Menschen der Unterschied nicht klar. Die Fahrerlaubnis erwerben Sie für eine bestimmte Kraftfahrzeugklasse. Der Führerschein dokumentiert dies. Er ist das amtliche Dokument. Den Führerschein muss der Fahrer stets bei sich führen und auf Verlangen den Verkehrspolizisten aushändigen. Ansonsten ist ein Bußgeld fällig. Die behördliche Fahrerlaubnis wird durch den Führerschein amtlich bestätigt. Der Führerschein ist sozusagen das Beweismaterial im Falle einer Fahrzeugkontrolle.

Wann kann ich den Führerschein und wann die Fahrerlaubnis verlieren?

Wer sich für das Führen eines Kraftfahrzeugs als nicht befähigt oder ungeeignet erweist, bekommt den Führerschein entzogen. Dadurch erlischt auch die Fahrerlaubnis. Es ist demzufolge verboten, ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr zu führen. Der Entzug der Fahrerlaubnis erfolgt durch eine Verwaltungsbehörde oder ein Gericht. Schon zuvor ist es möglich, den Führerschein einzuziehen und somit das Führen des Kraftfahrzeugs bis auf Weiteres zu untersagen.

Ist der Führerschein weg und die Fahrerlaubnis entzogen, dann können Sie unter Umständen eine Neuerteilung der Fahrerlaubnis beantragen. Aber nur insofern die Gründe für die Entziehung beseitigt sind. Vom Fahrerlaubnisentzug zu unterscheiden ist das Fahrverbot. Beim Fahrverbot wird der Führerschein der Bußgeldbehörde übergeben. Die Fahrerlaubnis bleibt jedoch weiterhin bestehen. Ist das Fahrverbot nach der festgesetzten Frist erloschen, bekommen Sie Ihren Führerschein zurück.

Es gibt verschiedene Gründe, die zu einem Fahrerlaubnisentzug führen, unter anderem:

  • zu viele Punkte in Flensburg aufgrund wiederholter Vergehen
  • schwere Unfallflucht
  • Fahren unter Alkohol und Drogen
  • Gefährdung des Straßenverkehrs

Mit welchen Konsequenzen muss man beim Führerscheinentzug oder Fahrverbort rechnen?

Ein Führerscheinentzug oder ein Fahrverbot ist für viele Menschen eine sehr drastische Maßnahme. Schließlich sind viele auf das Auto angewiesen. Beruflich und auch privat ergeben sich etliche Probleme, vor allem dann, wenn das öffentliche Verkehrsnetz nicht die gewünschte Mobilität bietet. Auch wenn die Lage anfangs ausweglos erscheint, kann in manchen Fällen Ihr Fachanwalt weiterhelfen. Situationsbedingt stehen die Chancen, den Führerscheinentzug abzuwenden, durchaus gut. Dazu gehören zum Beispiel:

  • zu hohe Geschwindigkeit aufgrund persönlicher Umstände
  • Augenblickversagen
  • besondere Tatumstände
  • Notstandsituation
  • zu langer Zeitraum zwischen Gerichtsurteil und Vergehen
  • Führerscheinentzug gefährdet berufliche Existenz

Kann jeder einen Führerschein und eine Fahrerlaubnis erlangen?

Wer eine Fahrerlaubnis erlangt, bekommt selbstverständlich den dazugehörigen Führerschein ausgehändigt. Die Fahrerlaubnis ist die Bedingung für den Erhalt eines Führerscheins. Die Voraussetzungen hierfür sind ein der jeweiligen Fahrerlaubnisklasse entsprechendes Alter und die körperliche und geistige Eignung. Bei einem Verdacht auf Alkohol- und Drogenmissbrauch ist ein spezielles Gutachten erforderlich. In besonderem Maße gilt dies, wenn zuvor ein Entzug der Fahrerlaubnis erfolgte. Frühere Verkehrsverstöße führen häufig dazu, dass sich die betreffende Person einem medizinisch-psychologischen Gutachten unterziehen muss.

Selbstverständlich erhält nur derjenige eine Fahrerlaubnis inklusive dazugehörigem Führerschein, der die erforderlichen Fahrstunden und sowohl die theoretische als auch die praktische Prüfung mit Erfolg absolviert hat. Wer bereits eine Fahrerlaubnis in der gewünschten Klasse in einem anderen EU-Land besitzt, erhält in Deutschland keinen extra Führerschein mehr.